Kitzel deinen Schweinehund wach und werde unstoppable!

So klebst auch du endlich deine Fotos ein

Eltern wünschen sich, in ihrer Elternzeit und darüber hinaus ihre Erinnerungen zu verwahren. Digital, als Fotobuch oder sonst wie geartetes Erinnerungsalbum.

Gleichzeitig gibt aber mehr als die Hälfte an, weder Fotos und Filme zu sortieren, noch etwas dazu aufzuschreiben. Von einem Fotobuch ganz zu schweigen.

WARUM ZUR HÖLLE IST DAS SO?!?

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Wir haben dazu eine Umfrage durchgeführt (mehr dazu im Artikel Die eine Sache, die du während der Elternzeit machen solltest).

In diesem Artikel erfährst du die „Ausreden“ der Befragten und ob es wirklich welche sind. Du erfährst, was deinen Versuchen, ein Projekt wie ein Fotobuch anzufangen und zu beenden im Wege steht. Außerdem wirst du nach dem Lesen wissen, wie du von „Ich mach das mal später“ zu „Ich schaffe das jetzt“ zu kommst. Los geht’s!

Übersicht:

1. Die Ausreden von uns Eltern
2. Unser Gehirn muss Abläufe lernen
3. Unser Autopilot schützt uns
4. Wir belügen uns, oh yes ...
5. Mit 3 Tipps zum Erinnerungsprofi

Warum tun Eltern nicht, was sie am meisten wollen?

Viele Eltern, insbesondere von kleinen Kindern unter 5 Jahren, verspüren einen starken Drang, die wertvollen Momente mit ihrem Baby und Kleinkind zu verwahren. Dieses Vorhaben ist für sie wichtiger als eine große Reise oder sonst vieles, was man sich (zumindest vor Corona) für die Elternzeit oder die ersten Jahre danach vorgenommen hat. Aber die Verzweiflung kommt schnell, wenn die Fotoberge wachsen, das Ordnungssystem aber immer fragiler.

Warum sie trotz des innigen Wunsches nicht dazu kommen? Dafür nennen unsere Befragten diese Gründe:

  • Ich will die wichtigste Zeit im Leben ja nicht hinter der Kamera zubringen ...
  • Für mein erstes Kind habe ich mehrere Erinnerungsbücher gestaltet. Beim zweiten habe ich noch die Geburtsfotos eingeklebt. Beim Dritten haben wir nicht mal die Fotos von allen Smartphones zusammen gesammelt. Das ist wohl das Los der Dritten ...
  • Wir wollten von Anfang an unsere Zeit zu dritt dokumentieren, aber wenn man’s nicht schon in der Schwangerschaft macht, macht man’s nicht mehr ...
  • Ich habe schon so lange ein schlechtes Gewissen, dass ich gar nicht mehr anfangen mag.
  • Ich hatte wirklich keine Zeit.

Sind das alles Ausreden? Eigentlich ja.

Aber sie fühlen sich für die Befragten nicht so an und dafür gibt es einen bestimmten Grund:

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Kann man seine Erinnerungen nicht dokumentieren, wenn man seine Zeit mit Kind voll genießen will? Doch das geht. Die Antwort findest du unten.

Unser Gehirn muss neue Abläufe lernen

Jedes neue Vorhaben erfordert es, eine Anfangshürde zu überwinden, die wir als Macht der Gewohnheit kennen. Wir müssen die (wirkliche!) Bereitschaft finden, uns auf eine neue Routine einzulassen.

Das gilt für jeden, doch bei frisch gebackenen Eltern kommt dieser Vorsatz, jetzt endlich Fotos zu sortieren in einer Zeit, in der sie durch die neue Familiensituation wenig Raum für noch mehr Neues als das Baby im Kopf haben. Daher scheitern sie daran, das Fotobuch vom ersten Babyjahr zu erstellen oder die Seiten eines Babytagebuchs zu füllen. Selbst, wenn sie überzeugt sind, dass sie nach etwas Routine sogar Freude daran hätten.

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Die Freude kommt am Erinnerungen festhalten kommt, wenn du dir eine Routine angeeignet hast. Aber wie geht das?

Unser Autopilot schützt uns

Wir Menschen fühlen uns mit Gewohnheiten und Verhaltensmustern wohl, denn sie geben uns Sicherheit. Laut des englischen Psychologen Jeremy Dean (Gründer von Psyblog und Autor des Bestsellers Making Habits, Breaking Habits: Why We Do Things, Why We Don’t, and How to Make Any Change Stick) befinden wir uns ein zu einem Drittel unserer Wachzeit im Autopilot.

Das ist einerseits gut, da wir den Alltag sonst gar nicht bewältigen könnten. Müssten wir jede kleine Handlung abwägen (selbst, ein Glas Wasser trinken), würde es uns gehen wie unseren kleinen Kindern, deren Tage mit dem Lernen neuer Dinge ausgelastet sind. Wir könnten uns nicht selbst organisieren. Gerade wir Eltern von kleinen Kindern brauchen den Autopiloten, um auch übernächtigt noch agieren zu können.

Ein neues Verhalten läuft nicht im Autopiloten. Daher kämpfen wir bei neuen Prozessen immer wieder mit dem inneren Schweinehund, der lieber netflixen will, selbst, wenn es um etwas geht, was uns bedeutsam erscheint (wie Erinnerungen einfangen).

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Selbst leichte Veränderungen sind hart

Den nicht gewohnten Daumen beim Händefalten nach oben zu legen, dauerte bei den Probanden einer Studie zwei Wochen. Um eine komplexere Routine in den Autopiloten zu schieben, braucht es laut Untersuchungen mindestens 66 Tage.

Selbst eine kleinere Kurve in den Alltag einzubauen ist also schwierig in den Highway der Gewohnheiten einzubauen. Wir müssen sie erst in Balance mit unseren übrigen Gewohnheiten bringen. Das gelingt nicht nur durch eine Dauer an Tagen, die es durchzuhalten gilt, sondern auch in der Anzahl der Wiederholungen.

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Eine Veränderung ist wie eine Kurve, die den Alltag (und damit unseren inneren Autopiloten) erstmal aus der Balance wirft.

Wir belügen uns, oh yes ...

Hand auf Herz, es ist auch eine Frage der Priorität. Wir sagen uns, dass wir mehr Zeit haben, wenn wir wieder arbeiten. Doch dann wird tatsächlich noch viel weniger Zeit sein, als jetzt in der Elternzeit. Die Zeit verschwindet nur zum Teil bei den Kindern. Sie wird auch von den abendlichen Instagram-Stunden, Netflixfolgen, und all den Medien verschlungen, die wir konsumieren, um uns vermeintlich zu entspannen ... um uns dann zu beschweren, dass wir nie Zeit haben ;)

Menschen, die an etwas arbeiten, das sie erfüllt, bringen die Keine-Zeit-Beschwerde selten vor. Sie schaffen, was sie sich vornehmen, weil sie dieser Sache Priorität eingeräumt haben. Sie haben Verhaltensmuster etabliert, die zur Umsetzung ihrer Ziele führen. Zum Beispiel zweimal die Woche Fotos in einen Blog zu laden. Noch ein Grund mehr, direkt loszulegen, oder?

Klingt immer noch schwierig, die Zeit zu finden? Hast du mal ausgewertet, wie viel Stunden du jede Woche auf Facebook verbringst? Wie viele Folgen Netflix gönnst du dir pro Woche? Ja, du brauchst diese Auszeit dringend. Doch das Gute ist, dass auch eine neue Aktivität sich nach Auszeit anfühlen kann, wenn sie auf Autopilot steht. Dazu kann auch dein Online-Tagebuch zählen. Du musst nur die Anwendung finden, die dir Freude bereitet (Die gibt es und nach den 3 Tipps erfährst du welche es ist!)

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Mit 3 Tipps zum Erinnerungsprofi

Der Trick ist also, aus etwas Neuem mit möglichst vielen Wiederholungen eine Routine zu machen, bis diese auf Autopilot läuft. Dann macht sie Spaß!

Mit diesen 3 Tipps schaffst du den Weg zu einem routinierten Festhalten deiner Erinnerungsschätze :

1. Finde heraus, was wirklich DEIN Wunsch ist

Mach dir bewusst, ob das, was du dir vornimmst, wirklich dein Ziel ist. Wir alle sind beladen mit Idealvorstellungen anderer. Davon, ob es lustig, peinlich oder egal ist, ob auch Jungs mit Puppen spielen. Davon, ob wir unsere Kinder besser mit Pekip-Kursen, Klavierstunden oder freiem Spielen fördern sollten. Davon, wie wir leben sollten.

Was davon willst du? Was sind Fremdanteile (z. B. Vorstellungen deiner Eltern)? Was sind eigene Wünsche? Fest steht: Du wirst nur Projekte durchziehen, für die du intrinsisch motiviert bist, das heißt, die du aus wirklich eigenem Antrieb startest.

DU möchtest deine Elternzeit dokumentieren?

Von dem überwältigenden Gefühl erzählen, als du das erste Mal mit deinem Baby gekuschelt hast?

Den Lachanfall festhalten, als ihr es nach der ausgelaufenen Windel nicht geschafft habt, den Wickelbody im Dunkeln richtig anzuziehen?

Lustige Kindersprüche aufschreiben, die dich immer wieder zum Lachen bringen?

Fotos und Videos von deinen Alltagsaugenblicken für dein Kind aufheben?

Dich immer wieder an diesen Erinnerungen erfreuen?

Super, da sind wir zu zweit und nach den nächsten zwei Tipps verrate ich dir endlich, wie du damit am besten und einfachsten loslegst.

2. Greife nicht gleich nach allen Sternen am Himmel

Meint: Fang realistisch an. Meint: Fang klein an.

Klar, es wäre cool, von jedem Jahr deines Kindes ein Fotoalbum zu haben. Aber beginne erstmal an, jede Woche eine kleine Erinnerung zu dokumentieren. Damit kommst du viel weiter, als wenn du dir die große Vision vor Augen hältst (Jeden Tag Sport! Nie wieder Schokolade! Solche unrealistischen Vorstellungen plätten jede Vorfreude auf neue Ziele und genauso ist es beim Erinnerungen festhalten auch.

Fotos mit der Spiegelreflex werden meistens schöner. Aber wenn du dir immer „Wenn ... Danns“ vornimmst, kommt der Prozess nicht ins Rollen. Mache erstmal einen Handy-Schnappschuss, schreib etwas dazu auf und verwahre ihn mit der Foto-Text-App, die dir Spaß macht. Am nächsten Tag wieder, und so weiter. Die Spiegelreflex wirst du dann wie von allein wieder zur Hand nehmen.

Wenn du die „Angst vorm weißen Blatt“ spürst, ideenlos bist, empfiehlt Schreibcoach Dr. Birgit Schreiber 8 Minuten lang irgendwas zu schreiben, bis die Ideen wieder einsetzen. (Alternativ kannst du den Babyblog-Newsletter abonnieren). Warum ich hier vom Schreiben rede? Erinnerungen speichern heißt nicht immer Fotos machen oder etwas aus Fotos gestalten. Siehe Tipp 2 :)

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3. Nutze deinen Style

Wenn du dein Kind gerne fotografierst, filmst und dazu etwas aufschreiben möchtest, lege ich dir das Online-Tagebuch von YAY ans Herz.

Für moderne Eltern, die das Smartphone immer dabei haben, ist YAY die ideale Form, Erinnerungen online und gleichzeitig als Fotobuch zu sichern. Da das Text- und Bildvolumen unbegrenzt ist, eignet es sich für Massen an Fotos und Vielschreiber gleichermaßen. Gedanken, Meilensteine, lustige Kindersprüche, Urlaube und Alltagssituationen, alle YAY-Momente aus eurem Familienleben haben darin Platz. Aus deinen Fotos und Texten erzeugst du AUTOMATISIERT Fotobücher, die deine Fotos und Texte automatisch platzieren.

Es ist einfach! Dein erstes Fotobuch ist zum Greifen nah! Probiere es jetzt aus ;)

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So könnte dein YAY Online-Tagebuch aussehen!
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