Zuverlässig scharfe Kinderfotos

Mit diesen 3 Tipps gelingt es dir

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11.01.2021 · Blog von YAY

Ärgerst du dich häufig über verwackelte Bilder, die du von deinen Kindern machst? An einem hellen Tag im Sommer oder im Schnee werden deine Bilder gestochen scharf. Ins winterliche Wohnzimmer hingegen fällt wenig Licht. In der dunklen Jahreszeit wird eine Tatsache besonders deutlich: Fotos brauchen Licht! Aber du möchtest doch auch an Regentagen, in Räumen und am Abend schöne Bilder haben, oder?

Nach jahrelanger Fotobuchberatung stelle ich fest, dass zu wenig Licht (bzw. verwackelte Bilder) eines von zwei Problemen ist für schlechte Bilder ist (Problem 2 ist eine ungünstige Komposition, dazu folgt in Kürze ein weiterer Blogartikel).

Daher verrate ich dir hier 3 einfach Tipps, die du auch im Winter sofort anwenden kannst:

Tipp 1: Fotografiere nah an der Lichtquelle

Eine Kissenschlacht im dunklen Wohnzimmer scharf zu fotografieren funktioniert einfach nicht. Warum nicht? Bei wenig Licht bleibt deine Blende lange offen, weil sie versucht, viel Licht einzufangen. Die lange Verschlusszeit führt zu verwackelten Bilder. Ist die Verschlusszeit kurz, sind die Bilder zu dunkel.

Versuche daher gerade in dieser Winterjahreszeit, das Licht zu nutzen, das der Tag dir schenkt.

Konkret bedeutet das: Fotografiere immer nah an einer Lichtquelle. Im besten Fall draußen oder am Fenster.

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Dieses Foto ist direkt am Fenster aufgenommen, damit das Tageslicht die Kindergesichter auf natürlich Weise erhellen kann.

Tipp 2: Stell dich zwischen Lichtquelle und Kind

Fotografierst du aus der Mitte des Zimmers in Richtung Fenster, fotografierst du gegen das Licht. Das Gesicht deines Kindes wird dadurch dunkler als der Hintergrund, im Extremfall zur schwarzen Silhouette.

Du möchtest genau das Gegenteil erreichen: Ein schön ausgeleuchtetes Kindergesicht. Stell dich daher zwischen die Lichtquelle (Fenster, Lampe, Lichterkette ...) und dein Kind. Auf diese Weise können Bilder mit sanftem Licht entstehen, das am Mittag in den Raum fällt.

So nicht:

Das Foto von Mathias und Mama Melanie wäre perfekt aufgenommen, wenn der Fotograf/die Fotografin vom Fenster aus fotografieren würde, um die Gesichter im Licht statt gegen das Licht zu fotografieren. Die Gesichter wären nicht dunkler als der Vordergrund, sondern gut ausgelichtet.

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Sondern so:

Dieses Winterfoto ist drinnen mit dem Smartphone entstanden und perfekt ausgeleuchtet, da Melanie mit dem Licht fotografiert, statt gegen die Lichtquelle. Das Tageslicht fällt durch das Fenster direkt in Carinas und Mathias Gesicht.

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Extra-Tipp:

Wenn das Tageslicht nicht ausreicht, knipse alle Lampen an. Besorge dir ein Ringlicht, das du neben dein Kind stellst. Ringlichter haben seit der Zunahme von Arbeitsstunden im Homeoffice Hochkonjunktur, denn sie leuchten das Gesicht zu jeder Tageszeit gut aus, ohne dass das eigene Gesicht am Bildschirm wie ein Geist wirkt. Ein Ringlicht bringt in der unmittelbaren Umgebung Helligkeit und ist daher (nur) ideal, wenn dein Kind ruhig spielt oder schläft. Viele Ringlichter könnenn die Art des Lichtes von bläulich auf rötlich ändern und damit eine echte Alternative zu einem Kerzenscheinbild darstellen.

Tipp 3: Stell auf Blendenautomatik um

Mehr und dadurch besseres Licht zu schaffen ist immer die beste Alternative, aber eben nicht immer möglich.

Wie gerade beschrieben besteht die große Herausforderung bei suboptimalen Lichtverhältnissen darin, viel Licht bei einer kurzen Belichtungszeit zu ermöglichen. Die Standardeinstellung der Smartphones und der Vollautomatik-Modus der Kamera sind darauf ausgerichtet, solange zu belichten (also die Linse geöffnet zu halten), bis genügend Licht eingefallen ist.

Als Ergebnis der langsamen Verschlusszeit verwackeln die Bilder.

Wähle daher an deinem Gerät den Blendenautomatik-Modus. Damit nimmt die Kamera automatisch die beste Blendeneinstellung. Die Verschlusszeit wählst du manuell. Viele Smartphones stehen im Standard auf „Foto“ oder „Portrait“. Stelle den Modus auf „Blende“. Bei den Spiegelreflexmodellen von Canon heißt der Modus T, bei Nikon S.

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