Warum du unbedingt ein Online-Tagebuch brauchst

Tagebuch schreiben hat viele Vorteile. Das Online-Tagebuch erweitert es um alle Vorzüge, die wir in heute, im Jahr 2020 brauchen.

Aber erst kurz zur Frage:

Was ist ein Online-Tagebuch?

Ein Online-Tagebuch bietet eine moderne digitale Form, geschützt Erinnerungen zu speichern. Es funktioniert als browserbasiertes Anwendung oder App zur chronologischen Dokumentation des eigenen Lebensalltages. Im Gegensatz zu einem Blog ist es meist für den privaten Gebrauch vorgesehen. Manche Online-Tagebücher bieten die Möglichkeit, neben Texte auch Fotos und Videos einzustellen und daraus Printprodukte wie Fototagebücher zu erstellen.

Tagebuch schreiben macht glücklich

Die Praxis des Tagebuchschreibens ist tief im Menschen verankert. Seit Jahrhunderten führen Menschen Tagebuch. Darunter viele bekannte Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Max Frisch, der darin seine Arbeit reflektierte, Franz Kafka, der meinte, sich erst durch das Tagebuchschreiben selbst wahrzunehmen, und auch Virgina Wolf, die in ihren Tagebüchern ihre Romane entwickelte.

Die Reflexion des Alltags und des Zeitgeschehens standen bei den Literaten im Vordergrund, aber auch die Tätigkeit als Schriftsteller*in.

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Michael Maar hat ein Buch über berühmte Tagebücher geschrieben, das bis zu Peter Sloterdijk als einem der bekanntesten Gegenwartsphilosophen und Diaristen unserer Zeit führt.

Es zeigt: Schreiben ist ein menschliches Bedürfnis. Es dient der Verarbeitung und Dokumentation des persönlichen Erlebens. Dadurch schafft es eine Distanz zu den Ereignissen und ermöglicht eine Neubewertung von Situationen. Die Praxis des Tagebuchschreibens ist ein Mittel der „Selbst-Findung“ (Vogelsang, 1971: über Diarium und diaristische Elemente in der Literatur) und hat dadurch einen therapeutischen Effekt. Positive Psychology

Dadurch verändert Tagebuch schreiben. Positiv!

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Es ist eine Auseinandersetzung mit der Gegenwart und verändert gleichzeitig, wie wir auf unsere Vergangenheit zurückblicken. Es ist eine Form der Selbstreflexion, die eine Auseinandersetzung mit Emotionen und dadurch eine Distanz zum Geschehen ermöglicht.

In die Gedankenströme kommt Struktur und das kann helfen, negative Erlebnisse zu verarbeiten … und genauso, das Positive und Schöne jeden Tages in den Vordergrund rücken:

Wer täglich seine persönlichen Erfolge und schönsten Momente festhält, trainiert das positive Denken.

Tagebuch schreiben stoppt digitales Vergessen

Beim Tagebuch schreiben geht es jedoch um noch viel mehr als Selbstreflexion und positives Denken lernen:

Es geht ums Erinnern. Um die Dokumentation der eigenen erlebten Zeit.

Tagebuch schreiben ermöglicht uns, in einem Archiv des eigenen Lebens zurückblättern, um uns Erinnerungen wach zu rufen oder sie unseren Kindern zugänglich zu machen.

Unsere Kinder können es später als Zeitzeugnis begreifen oder als ganz persönliche Dokumentation ihrer Kindheit, an die sie sich später kaum mehr erinnern können.

Wer Tagebuch schreibt, möchte dem Flugsand der Zeit etwas Greifbares abgewinnen. Und mehr noch: ein Tagebuch führt, wer sich dereinst erinnern will. (Rüdiger Görner, 1986: Das Tagebuch, S. 11)

Erinnerungen verbinden die Generationen einer Familie. Ob wir unsere Erinnerungen an unsere Kinder weitergeben, oder für uns verwahren, sie sind ein persönlicher Schatz. Ohne Dokumentation ginge jedoch Vieles nur allzu schnell verloren.

Tagebuch schreiben bringt Eltern Glück (zurück)

Kaum ein Elternpaar mag es bestreiten: Der Alltag mit Kindern ist manchmal chaotisch, stressig und immer wieder Nerven aufreibend. Glücksmomente des Alltags, die einem allem Stress zum Trotz ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sind manchmal nur von kurzer Weile. Außer, man hält sie fest, um sich immer wieder daran zu erfreuen.

Ein Tagebuch hilft, den Blick für das Besondere im Alltag zu schulen - und das macht langfristig glücklich.

Das Beobachten der eigenen Schatten, die durch die Sonne laufen. Ein nicht enden wollender Lachanfall beim Zubettgehen. Ein warmer Kakao an einem verschneiten Wintermorgen. Die ersten Sonnenstrahlen zwischen den Jalousien im Kinderzimmer.

Der Fokus auf diese positiven Augenblicke ist erfüllend und er multipliziert sich, wenn man sie sich durch eine Dokumentation der Familienerlebnisse immer wieder ins Gedächtnis rufen kann.

Worüber haben wir gemeinsam mit unseren Kindern gelacht?
Was hat unser Kind dabei erzählt?
Wie haben wir uns gefühlt?

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Jeder Entwicklungsschritt des eigenen Kindes zeigt Eltern, dass die Zeit wieder ein bisschen vorbeigeflogen ist. Daraus entsteht das Bedürfnis, die vielen kleinen und großen Meilensteine der Kindesentwicklung festzuhalten. Aber eine solche Dokumentation entsteht meist nicht nur mit dem Ziel, Erinnerungen für sich selbst zu sichern, sondern sie dem Kind eines Tages zu überreichen, als Dokumentation der eigenen Kindheit.

Eine solche Form der Dokumentation ist damit anders als das klassische Tagebuchschreiben von Anfang an für die Augen anderer angelegt, wenn auch, anders als das literarische Tagebuch, das für die Öffentlichkeit geschrieben wird, nur für den eigenen Familienkreis oder gar nur für die eigenen Kinder.

Welches Geschenk könnte für die eigenen Kinder schließlich persönlicher sein als die Erinnerungen der Eltern?

Tagebuch schreiben ist im Trend

Im 18. Jahrhundert, als die Aufklärung die Individualisierung in den Fokus des menschlichen Bewusstseins rückte, verbreitete sich das Tagebuch als Ausdrucksmittel und blieb es bis heute.

Bis heute? Wirklich?

Schreibt heute noch irgendjemand Tagebuch???

Ich meine jemanden, der nicht so fortgeschritten Alters ist wie Peter Sloterdijk???

Das Thema Tagebuch führen hat seit diesem Jahrtausend, in dem wir schneller tippen als handschriftlich schreiben und hundertfach öfter das Smartphone als ein Notizbuch in der Hand halten, doch etwas Altmodisches. Oder kommt nur mir das so vor? Viele assoziieren es entweder mit alten/altmodischen Personen oder Teenie-Mädels, die jeden Eintrag mit „Liebes Tagebuch“ beginnen oder sich, wie Anne Frank, an eine fiktive Freundin (in ihrem Fall an Kitty) wenden.

Ob altmodisch oder nicht, es ist kein trendy Thema, das einfach mal beim Treffen mit Freunden aufkommt.

DABEI gibt es inzwischen so wunderbare moderne Formen, Tagebuch zu schreiben! Als illustrierte Bücher mit Glückslisten, als App oder Browseranwendung … Darüber zu sprechen ist durchaus hip!! Aber dazu weiter unten mehr.

Jetzt erstmal dazu, warum Tagebuch schreiben eben doch in ist:

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A closer loook: Warum Tagebuch WIRKLICH im Trend ist

STOPP.

Schreibt denn heute wirklich keiner mehr Tagebuch?
ODER nutzen mehr Menschen denn je eine Form davon, ohne diese so zu benennen?

Klar, es gibt Blogs, die teilweise wie eine öffentliche Darstellung des eigenen Lebens daherkommen und damit eine Form gewollt öffentliches Tagebuch sind, oder auch Produktverkäufe und Privates bewusst mischen. Nicht jeder hat jedoch einen Blog. Aber vor allem hat doch fast jeder private Instagram- oder Twitter Account eine Art Tagebuchcharakter, oder???

Instagrammer (also jede*r von uns, der/die auf Instagram ist) posten was sie kochen, als Familie unternehmen oder wohin sie reisen. Es ist die Freude daran, Alltäglichkeiten wie auch besondere Ereignisse zu dokumentieren. Glücksmomente, besondere Erlebnisse, Sorgen, Gedanken. Das nicht nur mit Fotos, sondern mit Geschichten.

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Sind Geschichten denn überhaupt wichtig?

Ja! Jetzt erfährst du warum sie sogar essenziell sind, um deine Erinnerungen lebendig zu halten.

Erinnerungen bleiben (erst) durch Storys

... nicht durch die Bilder.

Ich liebe Geschichten. Mit Geschichten meine ich: Anekdoten, lustige Kindermundsprüche und alles, was wir an Alltagsgeschichten festhalten.

In unseren digitalen Zeiten gehen sie jedoch nur allzu schnell verloren. Das tausendste Smartphonebild wird der Galerie hinzugefügt. Vielleicht wird es noch ausgedruckt, die Geschichte dazu aber geht allzu schnell verloren. Videos erleiden noch ein schlimmeres Schicksal, da sie nicht mal ausgedruckt werden.

Ganz anders verhielt sich das noch bei meinen Großeltern. Sie hielten einzelne Familienmomente fest, erst in Schwarz-Weiß, später mit den ersten Farbaufnahmen. Einige wenige Augenblicke wurde spontan verewigt, die meisten waren inszeniert:

„Setzt euch mal auf die Stufen vor der Tür und blättert in einem Buch!“

Auch, als meine Eltern 30 Jahre später in Farbe fotografierten, waren Filme und Abzüge noch so teuer, dass nur wenige gekauft wurden und die meisten Motive bewusst entstanden. Dadurch blieb die Story, die Erinnerung an den Augenblick, lange im Gedächtnis.

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Ganz anders heute. Wir machen so viele Aufnahmen, dass die Momente schnell vorbeiziehen, schnell vergessen sind. So schön die Bilder sind, gehen die Erinnerungen an die Situation nur allzu schnell verloren.

Ohne Dokumentation geht das meiste verloren

Wir halten Erinnerungen mit Social Media fest, weil die Plattformen eben die Möglichkeit bietet. Doch es gibt viele ABERs. Abgesehen davon, dass einige auf die (mehr oder weniger gegebene) Öffentlichkeit, den Datenkrakenalarm und den Verlust an den Urheberrechten der eigenen Daten verzichten könnten, verspüren viele von uns den Wunsch, viel mehr aus ihren Erinnerungen machen, als sie im Feed Richtung digitalem Vergessen nach unten rutschen zu lassen.

social media haelt nur den moment fest

Social Media bringt nichts Bleibendes. Irgendwie bekommt man es hin, seine Daten woanders hinzukopieren, um sie außerhalb von Instagram und Co. zu archivieren, irgendwie findet man den Weg zu einem Printprodukt. Aber das ist umständlich. Und Hand aufs Herz, nicht wirklich schön.

Genau deswegen gibt es Online-Tagebücher.

Im Gegensatz zu Webblogs und Social Media schwingt schon in dem Begriff Tagebuch, der auf Intimität hinweist, mit, dass die meisten es geschützt führen. Nur für sich oder den ganz privaten Familienkreis, mit Passwortschutz, nicht auf dem Radar von Suchmaschinen.

Online-Tagebücher bieten eine moderne Form, privat Erinnerungen zu verwahren.

Für alle, die Erinnerungen lieben, bieten sie eine Reihe von Vorteilen gegenüber einem herkömmlichen papierenden Tagebuch, wie Kafka es führte und auch viele von uns in der Jugendzeit.

Ein Online-Tagebuch löst deine Probleme von heute

Als Lösungen für die große Bilderflut und den nächsten Smartphone-Crash ... Im Vergleich zu früher bieten heutige Online-Tagebücher unfassbar viele Vorteile:

  • Digital hält für immer: Die meisten Tagebücher aus Papier gibt es längst nicht mehr. Vergilbt, verbrannt, verloren. Heute können wir unser Tagebuch digital schreiben, sogar Bilder und Videos dazu einstellen, so dass aus dem herkömmlichen Tagebuch eine Schatzkiste für alle Erinnerungsformen werden kann.
  • Je nach Anbieter werden Online-Tagebücher nicht nur ein Ort für persönliche Texte, sondern kommen als Schatzkiste für alle Erinnerungsformen daher und bieten auch Platz für die unzähligen Videos und Fotos, die wir im Laufe eines (Smartphone)Lebens so machen.

Ein Online-Tagebuch ist DIE Möglichkeit, unsere vielen Fotos und Videos von Smartphone und Festplatte in Wert zu setzen, denn in einem liebevollen Layout guckt man sich die Erinnerungen wieder gerne an. Es ist Archiv und Lieblingsort in einem.

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  • Es ist aufgrund der chronologischen Ordnung ein sortiertes Archiv aller Erinnerungsformen
  • Es passt sich jedem User und jeder Userin an: Je nach Anbieter kann man unendlich viel schreiben oder ein Fototagebuch daraus werden lassen, in dem die vielen Fotos mit den wichtigsten Anekdoten, Situationsbeschreibungen und Meilensteinen versehen ist
  • Bei manchen Anbietern kann es gleichzeitig ein Tagebuch für die intimen Gedanken sein, die man mit niemandem teilen möchte und für die Familie, die ausgesuchte Einträge als Dokumentation besonderer Tage (Geburtstage, Taufe, Goldene Hochzeit von Oma und Opa) mitlesen dürfen
  • Mit etwas Glück lässt sich das Online-Tagebuch sogar als echtes Buch ausdrucken, so dass die eigenen Kinder es als persönlichstes aller Geschenke erhalten können
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  • Heute ist unser Smartphone immer bei uns, mit einem sehr viel größeren Speicherplatz, als ein Buch es je bieten konnte, dabei so viel sicherer, als ein Tagebuch-Schloss oder Versteck je sein konnte (okay, die Schlösser waren wohl ohnehin eher Zierde).
  • Du kannst schnell einen Gedanken per voice record aufnehmen und später übertragen.
  • Du kannst alle Einträge im Nachhinein bearbeiten

Das Online-Tagebuch von YAY

Wir, die Gründer von YAY, haben ein Online-Tagebuch entwickelt, in dem du alle deine YAY-Momente festhalten, im privaten Kreis teilen und als echtes Buch drucken kannst.

RTL zeigt unsere Anwendung und berichtet über unsere Gründungsgeschichte. Wir freuen uns, wenn du sie dir anschaust. YAY!

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Möchtest du YAY mal ausprobieren?

Gratis ausprobieren!

Es ist 30 Tage komplett kostenlos. Keine Kosten, keine Datenkrake, kein Risiko, keine automatische Überführung in ein kostenpflichtiges Abo. Bei uns - Imme & Philipp von YAY - läuft alles kundenfreundlich, transparent und sympathisch ab :)

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Bei YAY nutzt du ein Online-Tagebuch für alle deine Fotos, Texte und Videos und druckst daraus einzigartige Fotobücher
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Bei YAY siehst du deine Tagebucheinträge sortiert auf deiner YAY-line. Du kannst mehrere Kinder anlegen und in deinen Monaten zurückblättern.
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Bei YAY druckst du aus deinen Erinnerungen automatisiert ein Fotobuch. Texte und Fotos werden in einem Layoutvorschlag gesetzt.

Dieser Artikel interessiert dich als Tagebuch-Fan bestimmt auch :-)

Online-Tagebuch für die Coronazeit?

Seit Wochen ist es in aller Munde: Das Corona-Tagebuch.

Blogger*innen führen sie in Form öffentlicher Beiträge, Zeitungshäuser stellen Corona-Geschichten zusammen, private Personen beginnen online private Corona-Tagebücher.

Die Pandemie, die unser Alltagsleben seit dem Frühjahr 2020 so massiv auf den Kopf stellt, will verarbeitet werden. Aber so umständlich Manches geworden ist, finden Kreative, Schreibbegeisterte, Familien und andere Personen einen Blick für die wunderbaren Momente, die dokumentieren möchten.

Für sich.

Für die Großeltern, denen sie ihre Corona-Fototagebücher schenken möchten, als Zeichen des Zusammenhaltes und der Nähe über social distancing hinweg.

Als Zeitzeugnis für die eigenen Kinder, die in 30 Jahren auf diese Zeit zurückblicken werden und wissen möchten, wie habt ihr als Eltern diesen Ausnahmezustand erlebt?

Möchtest du ein Coronatagebuch führen? Lies diesen Blogartikel und leg los :)

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Bei YAY kannst du dein persönliches und privates Corona-Tagebuch führen. Mit Fotos, Texten und Videos von dieser verrückten, seltsamen Zeit.