Wie du DEIN Coronatagebuch schreibst

Eine schwere Zeit liegt hinter uns. Ist sie wirklich überstanden? Wissen wir nicht. Doch lass uns zusammen von den negativen Gedanken wegkommen. Wie du die (post-) Coronazeit spielerisch festhältst und damit sogar deine mentale Gesundheit stärkst.

Imme

CEO von YAY

Definition

Als Coronatagebuch gilt eine selbst verfasste Chronik über das eigene Erleben der gesellschaftlichen Entwicklungen sowie des damit einhergehenden veränderten Alltags seit dem Ausbruch der Coronapandemie 2020.

Soweit erstmal die Definition.

Intro

Wie alles begann ...

Frühling 2020. Der Frühling ist gerade angekommen, die Magnolien blühen an den Frankfurter Straßenecken und überall. Niemand kennt COVID-19. Doch dann kommen die Aprilstürme, die Kitas schließen, Filmdrehs werden abgebrochen, die Menschen richten sich fürs Homeoffice ein.

Plötzlich kennen selbst Kita-Kinder dieses Wort, das von nun an jeden Tag in den Nachrichten sein wird, über Monate, Ende nicht abzusehen: CORONA.

COVID-19 verändert unseren Alltag, ob wir direkt betroffen sind oder nicht. Deswegen spüren viele Menschen in diesen Wochen der (wenn auch inzwischen gelockerten) Isolation das Bedürfnis, ihren Alltag zu dokumentieren. Neben bekannten Blogs und Zeitungen halten daher auch viele Menschen für sich, im Familienkreis, Erinnerungen fest.

Gerade Eltern, die aufgrund der Umstände so wenig Zeit für sich haben wie selten oder gar nie zu vor, schreiben auf, was sie mit ihren Kindern in diesen Monaten des Ausnahmezustandes erleben und fotografieren ihren ungewöhnlichen Alltag - und finden Freude daran!

Warum schließlich nicht etwas Schönes aus dieser außergewöhnlichen, manchmal zum wahnsinnig werdenden Zeit machen und ein persönliches Coronatagebuch führen?

Wer schreibt Coronatagebücher?

Schulen animieren ihre Schüler, ihr Erleben in diesen Zeiten des Ausnahmezustandes in einem Schultagebuch gegen Corona zu dokumentieren. Große Verlagshäuser wie die Süddeutsche Zeitung und der Bayrische Rundfunk spüren seit März 2020 Geschichten von Menschen auf, die über ihren Umgang mit Social Distancing, Quarantäne und nachbarschaftlichen Kontakten erzählen.

Dabei sind Filmemacher, die nicht mehr filmen können, eine Schriftstellerin, die ihre Eltern vermisst und andere, die mitten zwischen Homeschooling und Homeoffice den Drang spüren, zu helfen.

Die Isolation verändert etwas. Neue Geschichten entstehen. Zeit, sie aufzuschreiben!

Vom Blogger zum Coronablogger ...

Genau das tun viele Blogger. Klar, wer über seinen Alltag bloggt, schreibt jetzt automatisch/notgedrungen über Corona. Auch unter den Elternbloggern gibt es kaum ein anderes Thema, denn für Familien ist jetzt alles anders. Halbgeöffnete Kitas, nur ein paar Tage Schule, aber voller Lernstoff, nebenbei selbst Arbeiten, Haushalt machen und alles andere.

Doch zwischendrin entstehen auch kleine und sogar große Yay-Momente. Alltagsglücksmomente, die es sich lohnt aufzuschreiben.

Mein Kind läuft jetzt!
Paul hat sein erstes Auto gemalt!
Ida kann Rad fahren!

Die Blogprinzessin findet als Zwillingsmama neben Worten viele Bilder, um Gefühle auszudrücken, gestaltet Motivationskarten und liefert kreative Ideen dazu, wie andere Eltern die Situation meistern können.

Coronagleichzeitigkeit, wtf ...?

Im Blogpost "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" schreibt Sonja von Mama's Notes über Homeschooling, Online-Konferenzen im Homeoffice, die fehlende Zeit für Sport und gute Vorsätze für den nächsten Tag und auch in den anderen Blogposts geht es um die Auseinandersetzung mit dem Coronaalltag, der so vieles verändert und einschränkt, vor allem die Möglichkeit, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören.

Eigene Bedürfnisse, das ist auch das Thema, dem sich die Großen Köpfe in ihrem Artikel über die (Nicht-) Work/Life Balance widmen.

Simone von Kinderkram stellt sich die Frage:

Wenn alles vorüber ist ... wenn wir wieder zu einem Alltag zurückgekehrt sind, der so ist wie vor Covid-19 - wie werden wir uns dann an all das erinnern? Werden wir die guten Dinge beibehalten? Werden wir all die Ängste aber auch die schönen Momente vergessen?

Neben Gedankenanregungen bietet sie als künstlerischem Input Malvorlagen für Kinder, die sich dem Coronathema widmen.

Die Pandemie als kreative Schaffenszeit

Die Coronazeit ist nämlich auch eine kreative Zeit.

In den Familien wird gebastelt und gemalt, was das Zeug hält - bei uns von YAY übrigens auch. Unser Sohn hat schon immer gerne gemalt, aber ohne die Isolationswochen wäre er vielleicht nie täglich in diese Malkonzentration versunken, die ihm jeden Tag neue Ideen schenkt.

Alles, was deine Kinder mit Liebe fabriziert haben, kannst du jetzt in deinem Corona-Tagebuch mit Fotos, Texten und Videos festhalten, im privaten Kreis teilen und als tolles Corona-Tagebuch drucken.

Ich verrate dir jetzt, was du festhalten kannst, und wie.

Was gehört in dein Coronatagebuch?

1. Beschreibe das Zeitgeschehen

NEIN, du musst nicht zum Journalisten werden und die täglichen Nachrichten festhalten ;)

Doc anders als ein Jugendtagebuch, das viele von uns geschrieben haben, ist es schon eine tolle Erinnerung, wenn du das Augenmerk darauf lenkst, was heute anders ist als noch im Februar 2020.

Erzähle, wie schwierig die Umstände für euch sind - oder vielleicht haben sie euch auch Zeit geschenkt, die ihr sonst nicht gehabt hättet? Erzähle deinem Kind davon, damit es auch in 30 Jahren beim Durchblättern deines Fototagebuchs spürt, wie wenig alltäglich euer Corona-Alltag war.

  • Was unternehmt ihr?

  • Wie haltet mit den Großeltern Kontakt?

  • Wie war das erste Wiedersehen mit den Freundinnen in der Schule?

  • Was hat euch Corona vorübergehend genommen, was geschenkt?

Fotografiere Alltagsglück

  • Habt ihr seit April 2020 unfassbar viele Radtouren gemacht?

  • Wie verrückt gebastelt?

  • Zusammen gebacken, gekocht, euch mit Mehl beworfen?

  • Habt ihr gekondot und Berge aussortierter Sachen zum Wertstoff oder in die Altkleidersammlung transportiert? (Hier liest du, was es mit der Marie Kondo-Methode auf sich hat und mein beliebtester Artikel ist der, in dem ich aufzeige, wie du Kinder mit der Marie Kondos Methode zum Aufräumen begeistert. Ja, begeisterst!😁)

Halte mit dem Smartphone fest, was ihr erlebt! Der Blick auf die Alltagsglücksmomente und das, was man trotz der schwierigen Umstände schafft, man glücklich!

Schreibe Kindermundsprüche auf

Corona sieht aus wie eine Eiskugel mit Pieksestängeln!

Kinder hauen so viele lustige und rührende Sachen raus, sobald sie erstmal sprechen können. Sicherlich kennst du auf Twitter die vielen Kindermundsprüche, die Eltern von ihren Kindern aufschreiben. Halte sie fest.

Schreibe auf, was deine Kinder zur Situation sagen.
Wundern sie sich über Menschen mit Masken?
Erzählen sie von dem geschlossenen Kita-Tor, an dem ein Laken mit einem Regenbogen hängt?
Was nehmen sie wahr, was sich verändert hat?

Erzähle, was deine Kinder denken und fühlen, und zwar in ihren Worten. Um Erinnerungen lebendig zu halten, gibt es keine schönere Sprache als die unserer Kinder.

Wie kann ein Coronatagebuch aussehen?

Die Eltern von Emilia haben die vielen Lockdowns in ihrem YAY-Online-Tagebuch festgehalten.

Mit einem Monats- oder Jahresabo erhältst dein eigenes YAY-Tagebuch.

Darin kannst du Fotos und Videos mit Erinnerungstexten verwahren, mit der Familie teilen, hochwertig ausdrucken und für immer erinnern. Auch über Corona hinaus, denn irgendwann ist es hoffentlich vorbei!

Starte jetzt mit dem einzigen Online-Tagebuch, das eines Tages in deinem Regal steht.

Wähle den Wunschnamen für dein persönliches Online-Tagebuch und beginne dein YAY!

Yay, los geht's!

Nach dem 30tägigen Probeabo entscheidest du, ob du dein YAY in ein kostenpflichtiges Abo überführen möchtest. Wenn nicht, berechnen wir dir nichts.